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Karsten Beetz & Sohn GbR. 

Bestattungen 

seit 1919

Besonders die letzte Lebensphase eines Menschen sollte man nicht dem Zufall überlassen. Die Erfahrung zeigt, dass beson- ders das Sterben im Krankenhaus oder Pflegeheim sehr plötz- lich - besonders von den Angehörigen - Entscheidungen ver- langt, mit denen sie nicht selten überfordert sind. Dann, wenn ein Mensch in den letzen Tagen und Stunden sei- nes Lebens nicht mehr selbst über sich verfügen kann, weil er nicht mehr bei Bewußtsein oder dement ist, entsteht schnell ein Raum der Entscheidungslosigkeit und des qualvoll empfun- denen  Abwartens, der eventuell für den Patienten unnötiges Leiden bedeutet. Dabei ist die rechtliche Stellung der Angehörigen gegenüber den Ärzten und dem Pflegepersonal in dieser Phase des Über- gangs vom Leben zum Sterben oft unklar. Hier hilft das Rechtsinstitut der Patientenverfügung. Sie ist eine schriftliche Vorausverfügung für den Fall, dass der Pati- ent seinen Willen nicht mehr (wirksam) erklären kann. Die Patientenverfügung, die der Gesetzgeber in § 1901 a BGB  rechtlich näher geregelt hat, bezieht sich meist medizinische Maßnahmen und ärztliche Eingriffe. In ihr kann jedermann für den Fall, dass er nicht mehr seinen Willen bekunden kann, im Voraus festlegen, welche medizinischen Maßnahmen er ange- wandt sehen will oder untersagt. Der Verfasser einer Patientenverfügung muß nach deutschem Recht bei der Abfassung volljährig und geschäftsfähig sein. Der in ihr geäußte Wille ist in jedem Fall bindend. Die Festle- gungen müssen jedoch eindeutig sein, um ihre Bindungswir- kung zu entfalten. Da die Formulierung nicht ganz einfach ist, empfehlen wir unbedingt fachlichen Rat vor der Abfassung einzuholen. Zu Einzelheiten, Bedingungen und Wirkungen  der Patienten- verfügung empfehlen wir die Broschüre des Bundesmini- steriums der Justiz ”Patientenverfügung - Leiden - Krank- heit - Sterben. Wie bestimme ich, was medizinisch unternom- men werden soll, wenn ich nicht mehr entscheidungsfähig bin ?”, die Sie hier herunterladen können. In ihr finden Sie auch entsprechende Formulierungsvorschläge (Textbausteine). Da häufig die rechtliche Stellung der Angehörigen oder einer für den konkreten Fall festgelegten Person nicht eindeutig ist, sollte man ergänzend auch eine sog. Vorsorgevollmacht  erstellen. Eine Patientenverfügung sollten Sie nicht unbedingt selbst formulieren. Im Internet gibt es zahlreiche, auf der Basis von Erfahrungen entwickelte Formulare. Ein geeignetes Formular finden Sie z.B. hier. Sprechen Sie uns an, wir unterstützen Sie gerne !
Leiden, Krankheit, Sterben: Wie bestimme ich, was medizinisch un- ternommen werden soll, wenn ich entscheidungsunfähig bin? - AKTUALISIERTE AUFLAGE - Bestellen Sie die Broschüre hier Als Pdf-Datei öffnen Sie sie hier Textbausteine für die Patientenverfü- gung finden Sie hier
www.bestattungen-beetz.de