Vorsorgevollmacht Start Start Unternehmen Unternehmen Trauerfall Trauerfall Vorsorge Vorsorge Kosten Kosten Ratgeber Ratgeber Trauerbegleitung Trauerbegleitung Links Links

Karsten Beetz & Sohn GbR. 

Bestattungen 

seit 1919

Mit einer Vorsorgevollmacht wird eine Person vom Vollmacht- geber beauftragt, im Falle, dass dieser nicht mehr über sich selber entscheiden kann, für ihn zu entscheiden. Mit der Vor- sorgevollmacht wird der Bevollmächtigte zum Vertreter im Willen, d.h., er entscheidet an Stelle des nicht mehr entschei- dungsfähigen Vollmachtgebers. Die Vorsorgevollmacht geht dabei weit über die Patientenverfügung hinaus. In einer solchen Erklärung gibt die betroffene Person in ge- sunden Tagen für den Fall einer später eintretenden Ge- schäftsunfähigkeit (z.B. durch altersbedingten Abbau von gei- stigen Fähigkeiten) jemand anderem die Vollmacht, in sei- nem Namen zu handeln und verbindlich Erklärungen abzuge- ben. Mit der Vorsorgevollmacht soll die Einsetzung eines vom Gericht bestellten Betreuers vermieden werden. Nach § 1896 Abs. 2 BGB ist dann die Bestellung eines recht- lichen Betreuers auch bei Vorliegen der medizinischen Voraus- setzungen (§ 1896 Abs. 1 BGB) entbehrlich, wenn die Angele- genheiten des Betroffenen durch eine Vollmacht ebenso gut erledigt werden können. Die Vorsorgevollmacht ist also eine selbst gewählte Hilfe für den Fall der krankheits- oder behinderungsbedingten Unfähig- keit, sich um eigene Angelegenheiten kümmern zu können. In der Vereinbarung verpflichtet der Bevollmächtigte, die Voll- macht entsprechend den mit dem Vollmachtgeber getroffenen Regelungen auszuüben. Die Vorsorgevollmacht sollte wegen der späteren Beweiskraft schriftlich verfaßt sein, muß aber nicht handschriftlich erstellt werden. Sie muß rechtswirksam zustande gekommen sein. D.h., der Vollmachtgeber muß zum Zeitpunkt der Vollmacht- erteilung selber geschäftsfähig gewesen sein. Die Vorsorgevollmacht kann auch auf bestimmte Aufgaben- kreise beschränkt sein. In diesem Fall muß der Bevollmächtig- te  sich weitergehnde Maßnahmen, wie z.B. die Einweisung in eine Pflegeeinrichtung oder die Vornahme von bestimmten medizinischen Maßnahmen, vom Betreuungsgericht genehmi- gen lassen. Auch hier sollte sich der Vollmachtgeber vorher ggf. von sachkundiger Seite beraten lassen. Wir empfehlen in diesem Zusammenhang auch die Broschüre des Bundesministeri- ums der Justiz ”Betreuungsrecht - Mit ausführlichen Infor- mationen zur Vorsorgevollmacht”, die Sie hier herunterladen können. Die Vorsorgevollmacht muß nicht eigenhändig aufgesetzt werden. Im Internet gibt es zahlreiche Formulare zum aus- füllen. Wir empfehlen das Formular des Bundesministeriums der Justiz. Sie können es hier herunterladen. Sind größere Vermögen im Spiel, empfiehlt sich u.U. die Einsetzung eines Kontrollbetreuers. Ein entsprechendes Formular können Sie hier erhalten. Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen können Sie beim Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer hinterlegen oder online registrieren.   Sprechen Sie uns an, wir unterstützen Sie gerne !
In der Broschüre "Betreuungsrecht" finden Sie die Grundzüge des Be- treuungsrechts und zusätzlich aus- führliche Informationen dazu, wie man für den Fall der eigenen Be- treuungsbedürftigkeit mit einer Ver- fügung vorsorgen kann. Bestellen Sie die Broschüre hier Als Pdf-Datei öffnen Sie sie hier Musterformulare finden Sie hier
www.bestattungen-beetz.de